Umgebung

Der Rosenstein ist ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet. Auf dem Sattel zwischen dem Glasenberg (Fernmeldeturm) und dem eigentlichen Rosenstein liegt ein Wanderparkplatz, der von Heubach aus mit dem Pkw erreichbar ist. Am Westgipfel oberhalb der Ruine liegt ein bewirtschaftetes Restaurant mit Spielplatz und Grillmöglichkeit.

Der Rosenstein besitzt zahlreiche Aussichtspunkte über das tiefer gelegene nördliche Land. Neben der Ruine im Westen und dem Sedelfelsen im Osten bietet der nördlich vorspringende Lärmfels oberhalb der Ruine einen exponierten Aussichtspunkt mit Orientierungstafel. Bei klarer Sicht reicht der Blick von hier über den Fernsehturm Stuttgart hinaus bis zum Nordschwarzwald.

Der Fernmeldeturm Heubach verfügt über eine Aussichtsplattform, die gelegentlich öffentlich zugänglich ist.

Bekannt sind auch die vielen Höhlen des Rosensteins, wie etwa die Große Scheuer und das Finstere Loch, die im Sommer größtenteils frei begehbar sind.
An der Südwestseite findet jedes Jahr das Mountainbike-Festival
„Bike the Rock“ statt.

Auf der Hochfläche der Ostalb zwischen Heubach und Steinheim bei Bartholomä befindet sich das Wental. Dieses Naturschutzgebiet stellt für jeden Naturfreund eine Augenweide dar. Mit seinen bizarren Felsen und seiner seltenen Pflanzen- und Tierwelt ist es eines der schönsten Trockentäler auf der Ostalb. Wald und Wiesen wechseln sich ab, hinter jeder Talbiegung öffnet sich ein neues Bild.

Vor Millionen von Jahren hat ein Fluss dieses Tal geformt. Heute ist das Tal trocken, denn das Wasser versickert in Dolinen und Klüften des Kalkgesteins und sucht sich unterirdisch seinen Lauf. Einzigartig sind das Felsenmeer und die weiteren teils freistehenden Felsen wie Spitzbubenstadel, Sphinx, Bischofshut, Wentalweible und Hirschfelsen.

Damit sichergestellt ist, dass die Lebensräume einer außergewöhnlich artenreichen Tier- und Pflanzenwelt unbeeinträchtigt erhalten bleiben, wurde das Wental, als Teil des europaweiten Schutzgebietsnetzes Natura 2000, im Jahr 2008 zum Naturschurtgebiet erklärt. Als besonders schützenswert gelten die Magerweiden, die Felsen und die Laubmischwälder an den Talhängen. 460 verschiedene Pflanzenarten und 60 Vogelarten sind hier heimisch, außerdem eine Vielzahl von Fledermäusen, Schmetterlingen und Heuschrecken. Für viele Arten ist das Naturschutzgebiet das einzige Refugium weit und breit, wo sich ihr Bestand erhalten und ausbreiten kann. Naturschutzgebiete stehen aber auch den Menschen zur Erholung offen und zeigen, wie eine weitgehend intakte Natur aussieht.

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